...kaltes Blut meiner Wunden..


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So ich bin nun seit Dienstag aus der Klinik draussen und das einzige was mir im Kopf rumgeht ist der Gedanke und die Angst nichts von dem umsetzen zu k?nne was ich in der Klinik gelernt habe....

Ich mein ich will nicht im Selbstmitleid baden aber die ganzen Zweifel fressen mich im Moment auf.

Dazu der Gedanke das man ja nun nach der Klinik nicht mehr krank sein darf. Nun ist man ja angeblich geheilt und es darf einem nicht mehr schlecht gehen....
Ich mein wie soll ich irgendwem erkl?ren wenn ich wieder neue Wunden habe?

Es versteht einfach niemand, dass man keine neuer Mensch ist nur weil man 6 Wochen in ner Klinik war.

Nya ich bin mal gespannt wie die n?chsten Tage aussehen werden.
Ab Montag bin ich wieder in der Schule wo dann das gro?e Tuscheln losgehen wird da fast die ganze Stufe mittlerweile wei? wo ich war....

Hoffen wir, dass ichs verpackt bekomme....
20.10.05 13:19


Erster Schultag....

Wer wei? wie es heute werden wird, bis jetzt haben mich noch alle nett begr??t (sogar meine Ex-beste Freundin *grummel*).
Dann heute Sport wo wir doch gleich mal die Probe aufs Exempel machen wollen und kurz?rmlig teilnehmen.
Mal gespannt ob dann die Toleranz immer noch so gro? ist. Ich mein die Narben sind ja leider nicht zu ?bersehen...
Aber lieber zu der ganzen Sache stehen und was gegen machen k?nnen, als sich von der Krankheit beherrschen zu lassen. *allen mut zusammennehm*

Dann will der Stufenleiter jezz ne Kopie vom Arztbrief haben.... weil da die Arbeitsunf?higkeit draufsteht...
Das Problem is nur, dass da auch alle anderen Sachen wie die Diagnosen etc drinstehen..... Schei?e!

Mal schauen wie ich das gedeichselt bekomme
24.10.05 08:51


Ablenken! Ablenken!
Gedanken wegschieben und ruhig bleiben!
Nein du willst das alles nicht mehr!
Du willst ja eigentlich leben!

*k?mpf*

Aber nein mir geht es gut..............
24.10.05 19:53


Samsas Traum - Angst

Sie fragen mich, was Angst ist ? Angst kann sehr vieles sein. Angst ist, wenn Sie nur sehr langsam wach werden; bevor Sie aufstehen liegen Sie einfach nur da und starren in den Raum. ?ber Ihrer Netzhaut liegt ein milchiger Film, der Ihre Umwelt weich zeichnet. Das verha?te Licht des neuen Tages dringt durch ein Fenster w?hrend Sie langsam beginnen, Ihren K?rper wahrzunehmen. Angst ist auch, wenn Sie eine ganze Weile daf?r brauchen, Ihre Gedanken in Bewegung zu versetzen. Angst ist, wenn Sie weder wissen, welcher Tag es ist, noch was Sie gestern und am Abend zuvor getan haben. Als Sie alle Ordner und Schubladen Ihres Gehirns danach durchsucht haben und endlich f?ndig geworden sind, f?llt Ihnen augenblicklich, wenn nicht sogar gleichzeitig ein, welche angsteinfl??enden und unangenehmen Aufgaben Sie auch heute wieder zu bew?ltigen haben werden. W?hrend Sie aufstehen, sind Sie von st?ndig zunehmender Angst umgeben; Ihnen bleibt nichts anderes ?brig, als sie einzuatmen. Die n?chste Station der Angst begegnet Ihnen im Badezimmer. Sie blicken in den Spiegel und sehen ein Gesicht, das Sie kaum kennen. Mit lebensm?den, aufgequollenen Augen schaut Sie ein Fremder an; fettige Harre, grobporige, schuppige Haut, unrasiert. Als dieser Fremde unter die Dusche tritt, bemerkt er, da? sein K?rper nicht mehr so aussieht, wie er ihn in Erinnerung hatte; da? er nicht mehr im Besitz des K?rpers ist, den er gerne h?tte. Angst ist, wenn Sie sich selbst nicht sch?n finden: wenn Sie dick und wei? sind und Sie sich in Ihrer Haut nicht wohl f?hlen. Die bleichen H?nde, die den verkalkten, matten Duschhahn aufdrehen, beginnen unter dem kalten Wasser eine lila F?rbung anzunehmen. Angewidert reiben Sie den schwammigen K?rper mit Seife ein und f?hlen sich dabei, als w?rden Sie eine Qualle streicheln. Nachdem Sie alle Rituale, die zum traditionellen Beginn eines Tages notwendig sind ausge?bt haben und das H?chstma? an Funktionalit?t von K?rper und Geist wiederhergestellt ist, erreichen Sie den H?hepunkt des Tages mittels des Dramas um die erst Zigarette am Morgen. Bringen Sie es hinter sich. Nach drei Z?gen sind Sie schonungslos im Depressionsholocaust verloren. Die Probleme, haupts?chlich solche, die Sie sich selbst konstruiert haben, sausen ihnen wie Maschinengewehrsalven um die Ohren. Orgasmen aus Existenz?ngsten, Geldn?ten, Beziehungskrisen, unfreundlichen Mitmenschen, b?rokratiegetr?nkten Beh?rdeng?ngen und Termindruck schreien Ihnen von beiden Seiten um die Ohren, so da? Sie sich eine Kugel durch den Kopf schie?en m?chten, um dem ganzen Fiasko ein angemessenes Ende zu bereiten. Nach viereinhalb Minuten h?rt der Spuk so schnell auf, wie er begonnen hat. Der Glimmstengel erlischt im Aschenbecher. Zusammenfassend w?rde ich sagen, da? Angst ein sehr gro?er Bestandteil meines Leben ist; besser gesagt: geworden ist.
25.10.05 14:47


Ich bringe sie mit meiner schei?art noch ins grab...
Ich bin ein arschloch sondergleichen mit keinerlei f?hlligkeit....

Nennt man sowas beziehungunf?hig?????
26.10.05 20:46





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